MAC- Berlin e.V. - MAC- Speedway
Quelle: Sa 06.08.2005 Clark Wohlert
Hallo zusammen,
nach zwei Tagen Training hat in Berlin heute der ernst der DM 1-5
begonnen und unter wechselhaften Bedingungen wurden die 5 Vorläufe ausgetragen.
Der Ausrichtende Verein, MAC Berlin e.V., präsentierte seine Strecke von der Besten Seite und verwöhnte die Teilnehmer mit der vermutlich besten kulinarischen Versorgung in der Geschichte des Großmodellsports.
Die Anbindung an den ADAC, mit seiner Infrastruktur auf dem Fahrsicherheits Trainingsgeländes in Linthe zeigt den Fahrern neue Dimensionen in Sachen Fahrerlager und Technik auf.
Der Streckenverlauf ist ein Traum. Richtig flüssig fährt sich der Kurs, nur leider haperte es Anfangs am Griff aber heute Mittag konnten wir schon richtig drauf steigen.
Leider wurden die Vorläufe immer wieder von Regen unterbrochen, aber zumindest konnte gewährleistete werden, daß jeder Fahrer zumindest 2 trockene Läufe fahren konnte.
Markus Feldmann legte mit seinem FG von Anfang an die pace vor, dicht gefolgt von Clark Wohlert auf RS-5. dahinter balgten sich ca. 10 Fahrer um die verbleibenden Direktqualifikations-Plätze. Der wieder erstarkte Jörg Schummer und Jennifer Bernauer machten letztlich das Rennen, vor Matthias Fritton und Michael Mielke.
Erstaunlich war gestern im Training die Performance von FG Jungtalent Guido Ruster, der annähernd Markus` pace folgen konnte, dies aber heute in den Vorläufen nicht umsetzen konnte. Die nerven lagen da wohl noch blank.
Die im Training sehr schnelle HARM Fraktion um Marcel Strauch und Holger Reinert konnte heute ebenfalls den Speed aus dem Training nicht ganz umsetzen.
Weiterhin viel Eelektrospitzenpilot Alexander Stocker mit seinem RS-5 auf, er Plazierte sich bei seinem ersten DM Endlauf unter den Top Ten auf Platz 8.
Viel frischer Wind weht wieder im Großmodellsektor. Lauterbacher-privatier Oliver Möller konnte sich immerhin noch als zehnter qualifizieren und so einen guten Startplatz im Halbfinale ergattern.
Hoffentlich können morgen die Finals unter zumindest konstanten Bedingungen gefahren werden.
Es ist schon eine krux in Deutschland. Mitte August haben wir 17 Grad
und Regen.EuerClark
WohlertDM Rennberichte 2005Das erste der beiden DM-Rennen 2005 sollte auf der Strecke
des MAC Speedway Berlin stattfinden. Die Strecke befindet sich auf Europas größtem
ADAC Sicherheitsgelände und sucht sicher seinesgleichen. Die Strecke und die ganze
Umgebung sind einfach ein Traum. Dimensionen wie in Lostallo sind nun auch in Deutschland
kein Traum mehr. Die Streckenführung ist sehr individuell und trennt schnell die
Spreu vom Weizen.
Am Mittwoch waren schon viele Fahrer vor Ort und richteten sich Campingmäßig auf dem großen Gelände ein. Doch durch heftigen Regen konnte nicht trainiert werden.
Am Donnerstag war das Wetter dann deutlich besser. Die ersten waren früh auf der Bahn. Doch es war noch super staubig und es war schwierig ein Setup zu finden. Am Abend ging es bei mir und Jenny sehr gut. Wir hatten das Göteborg Setup nur leicht modifiziert und an Reifen benutzten wir hinten und vorne C. Zeiten um 21.0 waren schon super, lag der alte Bahnrekord doch bei 21,77.
Am Freitag sollte Training in Gruppen sein. Hier nahm man dann auch die 5 schnellsten Runden für eine neue Gruppeneinteilung. Mit knapp 100 Fahrer war ein wenig Ordnung sicherlich auch sinnvoll. Die Zeiten waren heute noch einmal schneller. Markus fuhr am schnellsten mit 20,3. Dicht gefolgt auch von Martin Bayer. Jenny beendete das gezeitete Training als 2. Martin war schon sehr schnell, ihm fehlte aber ein wenig die Routine, da er erst am Freitag angereist war. Auch Guido Ruster machte einen hervorragenden Eindruck und beendete das Training auf Rang 3. Jörg Schummer und Martin Bayer komplettierten auf 4 und 5 die FG/GRP Gruppe.
Ams Samstag sollten dann 5 Vorläufe stattfinden. Doch durch immer wieder einsetzenden Regen hatten wir alle nur 2 trockene Läufe. Am Ende konnte ich vor Clark, Jörg und Jenny die Pole holen.
Hier die Reihenfolge nach allen Läufen:
Feldmann, Wohlert, Schummer, Bernauer, Fritton, Mielke, Strauch, Stocker, Reinert, Möller, Prill, Wolf, Bayer A., Ruster, Körner, Müller, Forst, Friedrich.
Martin war auch super schnell, hatte aber scheinbar das Vorlaufsystem nicht ganz verstanden (wer kanns ihm verübeln, wo es doch sein erstes Rennen war :)))) und verlor eine Runde und war somit nur 21.
Sonntag war den Vorläufen vorbehalten. Mit Sonne und Regen im Wechsel sehr schwierig teilweise.
Im Halb B war es Stocker vor Falko Ketter und Guido Ruster die sich fürs Finale qualifizierten. Die beiden Youngster pilotierten ihre FG/GRP´s sicher ins Finale und freuten sich riesig.
Im Halb A gingen Fritton und Reinert in Führung. Martin war aus dem Viertel aufgestiegen und musste von 8 starten. Leider kam es beim Kampf mir Marcel Strauch zu einer unschönen Situation indem Martin in Marcels Auto fuhr. Er wartete zwar, doch die Zeit war für beide verloren. Am Ende konnte sich Martin dann vor Max Körner und Holger Reinert durchsetzen.
Im Finale ging Markus in Führung und kontrollierte den Abstand zu den anderen. Nach wenigen Minuten bekam der hinter ihm liegende Alexander Stocker Probleme mit seinem Auto und wurde langsamer. Jenny und Jörg gingen schnell vorbei. Nach 7 Minuten hatte Markus ca. 7 Sekunden Vorsprung und ging zum Überholen von Max Körner an. Leider drehte sich Max und traf Markus´ Hinterrad und verbog die Aufhängung dermaßen, dass ein Weiterfahren für Markus nicht mehr drin war. Jenny übernahm die Führung vor Jörg und Martin. Martin war wieder ziemlich schnell, hatte sich durch Rempeleien am Start allerdings schnell ne Runde Rückstand eingefahren. Jenny fuhr derweil ein blitzsauberes Rennen und krönte ihr Jahr mit ihrem ersten Sieg bei einer DM. Dahinter konnte Martin zwar noch aufholen, aber nicht an Jenny rankommen. Auf Rang 3 komplettierte Jörg das FG/GRP Podium.
Der erste Endlauf in Berlin war ein super toller Erfolg. Viele Fahrer, eine tolle Strecke und super Organisation machen Lust auf mehr auf dieser Strecke. Die Abendveranstaltungen mit DJ und Live-Band waren mehr als gelungen, die tolle Verpflegung im ADAC Restaurant war genial und wir alle hoffen auf eine EM 2007 hier in Berlin!!!!
Quelle: Markus FeldmannQuelle: TonicServus,
hier mal ein kleiner Report aus Fahrersicht:
Freitag vormittag:
Training angesagt, klappte alles bestens seitens der Organisation. Grip war noch keiner da aber beim 2. Training gings besser. Riesen Strecke, Fazit Brille aufsetzen - hmm nur keine dabei!
Fairness das ganze Wochenende Super bei den Hobbyfahrern, bei den anderen hab ich nicht viel mitbekommen, denk aber auch das das o.k. war.
Technik:
Reifen waren wohl die A´s die Favoriten auch vom Verschleis her der Wahnsinn
(gering). Wobei ich keine Eclipse oder so testen konnte, hatte keine dabei nur 20er
Kronos und nen A - so was muss doch reichen für ne Hobby DM
Einige Hobbyisten hatten
etwas Startschwierigkeiten sich an die techn. Abnahme zu gewöhnen, naja a weng was
muss man auch bei der
Hobbyklasse kontrollieren (Gewicht, Bumper, Reso, Airbox, Tank,
Motor) sonst braucht man ja keine Reglement - ist halt so.
Zeitnahme:
Programm schon sehr ausgereift, viel info auf einen Blick, Clubs anzeigen
fehlt noch. Zeitnahme und Rennleitung um flüssigen Rennablauf sehr bemüht, überall
standen Monitore - super Service!
Rennen:
Naja nach einen Durchwachsenen Samstag mit wetterbedingten 2 Vorläufen war
schon etwas Glück/Pech dabei. Gerade wurden die Fahrer schneller konnten Sie es nicht
mehr umsetzen da es regnete. Halbfinale war recht angenehm für mich allerdings drängelte
mein Vereinskollege plötzlich von Startplatz 6 komment und wollte auf 1. Naja ich
machte schnell auf und Michl M. huschte vorbei, er fuhr dabei auch die beste Rundenzeit
bei den Hobbyisten am ganzen Wochenende.
Dannach hatte Michl leider ein paar Probleme
mit allen möglichen Dingen und so konnte ich auf 1 zu ende Fahren und war mit 52
Runden somit im Finale auf 5, Michl schaffte es nicht mehr und schied auf 4 aus da
er sich in der letzten Runde vor der Zielschleife gedreht hatte - manchmal denke
ich der macht das Absichtlich um mich im Finale allein zu lassen.auch ein konstantes
Halbfinale legte Kleiner Thomas hin und war auf Pos. 3 - da merkte man das sich Thomas
immer besser auf die Strecke eingewöhnte, genau wie der 3te Thomas im Bunde Th. Müller
der auch unaufällig auf Pos. 2 eine Runde weiter kam.
Fazit Thomas vor Thomas vor
Thomas - für diese Halbfinale
Das andere Halbfinale hab ich nich so mitbekommen, nur das es schon eng war die ersten 3 alle mit 51 Runden. Wobei eigentlich der schnellste (Förster aus Nbg) leider wegen defekt ausschied - ich erwähne dies da Peter Förster zeigte das man mit einen fast Standard-Auto auch vorne mitfahren kann - Hobbyklasse eben.
Finale:
oh wei irgentwie wirds dunkel und es nieselt schon - aber egal da müssen alle
durch. Start war nett, ich kam von 5 auf 2 und in Runde 2 auf 1. schade das in der
6ten Runde dann der Regen richtig kam und ich auf meinen A´s und C´s eigentlich nur
noch karusell spielte, damit wahr natürlich die Führung weg und ich machte einen
fast 2 minuten Stopp um in aller Ruhe zu überlegen was ich denn für Reifen aufziehen
lassen solle - naja wenn man keine Regenreifen schon doof. - also lies ich meine
20kronos drauf machen, ging etwas besser aber immer noch wie schmierseife - Marko
stand neben mir und hatte wohl einen gutes Gefühl im Zeigefinger sowohl weiche Reifen
(aber auch keine Regenpneus) drauf und fuhr konstant. Ich selbst ging also von 1
auf 10 und dann wieder auf 8 mit 2 Boxenstopps ging das ja noch. Wir hatten jedenfalls
alle Zeit der welt bei den atemberaubenden Tempo uns die Bahn, die tolle Zeittafel
anzusehen und unsere Helfer ein bischen Kontition zu verschaffen Stefan Hils hatte
eigentlich auch immer ne gute Performance hingelegt, da er aber ne Auszeit nahm startete
er von 11 und da er nen anderen Deckel drauf hatte wusste ich nie wo er eigentlich
ist, denn wir waren in der gleichen Vorlaufgruppe immer beieinander und das hat irgentwie
uns wohl beide schneller gemacht - naja was solls, es hat im Ganzen Spass gemacht
mein Auto ist auch mal gewaschen worden - die Jungs auf den Nürburgring hatte auch
Regen.
Fazit':
Riesen Gelände, super Platz, gutes Essen, saubere Organisation und einwandfreier
Rennablauf - tolles Rahmenprogramm und wechselnde Bedingungen - das kann nicht langweilig
sein.
Schade:
das nur 3 Sportkreise diese Hobbyklasse mitgemacht haben bzw. Fahrer am Start
hatten (Ost, Mitte und Süd) -
Also nochmals Respekt an Siggi und seine Crew - gut gemacht!
Beste Grüße
Tonic
Gratulation an Jenny - war ein sauberes Rennen - aber Frauen sind ja
immer etwas sauberer
als Männer?!
Quelle: Sa 06.08.2005 Clark Wohlert